Bauprojekte

Zukunftsweisende Bauprojekte - Gemeinderat stellt Weichen

Service-Wohnen zentral in Ahorn

Die Kinder sind aus dem Haus, die eigenen vier Wände werden zu groß und die Gartenarbeit wird immer beschwerlicher - viele kennen diese Entwicklung, doch in vielen Gemeinden fehlt die passende Antwort auf die Veränderungen, die das Leben mit sich bringt. Mit dem Konzept des Service-Wohnens bietet das Bauunternehmen Raab, in Zusammenarbeit mit dem ASB Coburg, eine passende Wohnlösung für ältere Menschen nun auch in der Gemeinde Ahorn an.

Entstehen soll das neue Bauprojekt auf einem bisher unbebauten Gelände direkt hinter dem ehemaligen Edekamarkt an einem Südhang von Ahorn, das bisher als gemischte Baufläche ausgewiesen, aber noch nicht bebaut ist. Auf dem in zweiter Reihe gelegenen Areal sollen ca. 70 kleine Eigentumswohnungen sowie Gemeinschafts- und Verwaltungsräume entstehen, die sich in ihrer Höhenentwicklung an der Umgebung orientieren. Die Geschossigkeit ist derzeit zwischen drei bis vier Geschossen zuzüglich Souterrain geplant. Die Gebäudehöhen passen sich an dem niedrigeren der beiden bereits bestehenden Mehrfamilienhäuser an. Stellplätze befinden sich auf dem Gelände und auch eine Tiefgarage ist vorgesehen. Die Erschließungsstraße führt als Privatstraße durch die Anlage und endet in einem kleinen Wendehammer. Ein großzügiger Grünbereich grenzt die neuen von den bestehenden Gebäuden ab, so dass der Eindruck eines Atriums bestehen bleibt.

Sehr positiv bewertet Gisela Raab als Geschäftsführerin des Bauunternehmens Raab, die bereits in vielen regionalen Projekten sehr positive Erfahrungen gesammelt hat, den Standort und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ahorn. So verspricht die zentrale Lage in Ahorn, die guten Anbindungen an den Stadtbus und die vorhandenen sozialen und kommunalen Angebote wie z.B. das neue Schwimmbad, das Bürgerhaus Linde oder die barrierefreie VHS eine hohe Wohnqualität für ältere Menschen. Bürgermeister Martin Finzel, der mit der Familie Raab bereits seit 2014 im Gespräch ist, sieht in dem neu entstehenden Service-Wohnen einen wichtigen Baustein für ein selbstbestimmtes Leben älterer Menschen im Alter. Dieses neue Angebot ermöglicht es älteren Bürger*innen frühzeitig für sich eine Entscheidung zu treffen, vor Ort bleiben zu können und durch den Verkauf der eigenen Immobilie an junge Familien auch diesen Schritt finanzieren zu können. So bleiben Orte vital und lebendig, so Bürgermeister Martin Finzel.

Erfahrungsgemäß wird ein Teil der Wohnungen selbst genutzt, ein weiterer Teil wird vermietet. Um auch allen Einkommensschichten gerecht zu werden prüft die Gemeinde Ahorn, gemeinsam mit dem Bauunternehmen Raab und der Regierung von Oberfranken, ob in diesem Bauprojekt auch einige kleinere Wohnungen für den sozialen Wohnungsbau entstehen können.

In den kommenden Monaten wird das Bauleitplanverfahren im beschleunigten Verfahren nach § 13 a (Bebauungsplan der Innenentwicklung) durchgeführt, da die Fläche im Innenbereich liegt und weniger als 20.000 qm beträgt.

Weitere Auskünfte zu dem Bauprojekt erteilt die Fa. RAAB Baugesellschaft mbH & Co. KG

RAAB Baugesellschaft mbH & Co. KG
ConstanceKöpke


Wohnen und Arbeiten am Ahorner Berg

Unter dem Motto „Wohnen und Arbeiten am Ahorner Berg“ wird in Ahorn ein weiteres innerörtliches Wohnbauprojekt entstehen. Der Schwerpunkt dieses, deutlich kleiner angelegten Bauprojektes, wird auf der Schaffung einer Wohnanlage liegen, die Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet.

Auf dem bisher mit zwei großen Wohnhäusern bebauten Areal direkt am Ahorner Berg werden, so Paul von Wiedebach, 4 Reihenwohnhäuser und 3 Punkthäuser mit unterschiedlichen Wohngrößen von 5-6 Wohnungen entstehen. Weiterhin sind 2 Gewerbegebäude vorgesehen, die eine Vielzahl verschiedener Nutzungs- und Synergiemöglichkeiten durch eine flexible Raumaufteilung möglich machen. Anzudenken ist beispielsweise eine Nutzung für Ärzte, Hausverwaltungen oder auch Einrichtungen der Nahversorgung. Der größte Teil der notwendigen Stellplätze wird in einer eingeschossigen Tiefgarage mit einer zentralen Zu- und Abfahrt untergebracht werden.

Die in Ahorn seit Generationen heimische Eigentümerfamilie sieht, so Paul von Wiedebach, eine große Chance das bisher nicht genutzte Areal zu entwickeln und mit zeitgemäßen Wohn- und Arbeitsangeboten zu verbinden. Die in Ahorn vorhandene hervorragende Infrastruktur an Betreuungseinrichtungen für Kinder und die Nähe zur Stadt Coburg sprechen, so Paul von Wiedebach, für sich.

Bürgermeister Martin Finzel sieht in diesem über mehrere Jahre geplanten Bauprojekt eine ideale Ergänzung zu den weiteren in Ahorn entstehenden Maßnahmen. So bieten die angedachten Büro- und Praxisräume die Chance eines verstärkten Angebots für Dienstleistungen und Daseinsvorsorge. Die neu entstehenden Wohnangebote mit Reihenhäusern und größeren Eigentumswohnungen schließt eine Lücke hin zu den jüngeren Familien, gleiches gilt für die möglichen Mietangebote. Vorbildlich ist für Finzel auch die Nutzung der großen innerörtlichen Baulücke bei der darauf geachtet wird, dass der vorhandene, um das Grundstück befindliche Grüngürtel, auch weiterhin in seinen Grundzügen erhalten bleiben wird.

In den kommenden Monaten wird das Bauleitplanverfahren für beide Bauvorhaben im beschleunigten Verfahren nach § 13 a (Bebauungsplan der Innenentwicklung) durchgeführt, da die Fläche im Innenbereich liegt und weniger als 20.000 qm beträgt. Ziel ist es aus der im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesenen Fläche einen Bebauungsplan für ein „Mischgebiet“ aufzustellen und damit die Voraussetzungen für eine verdichtete Bebauung mit Mehrfamilienhäusern und gewerbliche Nutzung in Form von Büro- und Praxisräumen zu schaffen. Anfragen können bereits an folgende Mail-Adresse gestellt werden: ahorn@wiedebach.de 
Weitere Auskünfte erteilt auch der Architekt, Herr Jochen Reckzeh, Mobil: 0173/3531962, E-Mail: j.reckzeh@gmx.de