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Schafhof - Hohenstein

Schafhof


Bild: Feuerwehr und Bürgerhaus Schafhof

 

Schafhof war seinerzeit die kleinste der Gemeinden, die sich Anfang der 70er Jahre mit Ahorn zusammenschlossen. Zwar entsprach es von der Einwonerzahl her in etwa dem benachbarten Wohlbach; aber ein beträchtlicher Teil dieser Einwohner lebte in einem einzigen Haus, in dem damals noch bestehenden Flüchtlings-Altersheim der Caritas im Schloß Hohenstein.

Gleichzeitig ist Schafhof die "unbekannteste" Gemeinde. Es taucht in der Literatur kaum auf, und wenn, dann nur ganz beiläufig und oft mit falschen Angaben.

Schafhof ist heute ein liebenswerter Ortsteil mit lebendiger Dorfgemeinschaft. Direktvermarkter finden sich vor Ort. 

Jüngster Beweis für das intakte Dorfleben ist die Sanierung des Spielplatzes Schafhof. Dank der großen Spendenbereitschaft und der vielen geleisteten ehrenamtlichen Stunden können die Kinder sich hier auf einem sehr hochwertig ausgestatteten Spielplatz mit Bodentrampolinen austoben.   



Hohenstein

Die Gemeinde Hohenstein wurde am 20. Juni 1898 in die Gemeinde Schafhof eingegliedert.

Prägend ist vor allem das Schloss Hohenstein und die dazu gehörige Gartenanlage. Der "Verein der Freunde des Schlossparks Hohenstein" fördert den historischen Landschaftspark um Schloss Hohenstein im Sinne der weiteren Sanierung, Wiederherstellung und Pflege dieses Kulturdenkmals.

Zur Geschichte

Die unbewohnbaren Burgreste, noch immer im Lehen derer von Lichtenstein, wurden erst 1573 von Michael von Lichtenstein als Schloss im Stil der Renaissance umgebaut, wie eine Inschrift am so genannten Lichtensteinbau bezeugt. In dieser Zeit entstand auch das hohe Torhaus. Der runde Turm, an den sich das Torhaus schmiegt, ist sechs Jahre älter und bietet von seiner Zinnenkrone Ausblicke auf die umliegenden Schlösser Banz und Callenberg, die Basilika Vierzehnheiligen, die Veste Heldburg und die Altenburg bei Bamberg.

Kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde das Schloss 1648 von „schwedischen Völkern“ geplündert und nach dem verkauf an Christof von Thüna, Amtmann zu Schauenstein (Brandenburg), erlebte es wechselnde Herrschaften. Der braunschweigische Generalleutnant Philipp Ernst Freiherr von Imhoff. Der neue Besitzer ließ das Schloss nach seinen eigenen Vorstellungen umbauen und den Schlossgarten zunächst im Stil des Rokoko anlegen, den seine Nachfahren zu einem romantischen Park ausbauten. Nach dem Ersten Weltkrieg verlor die Familie von Imhoff durch die Reichsverfassung von 1921 ihren Besitz; er wurde freieigen, also Reichseigentum. Im Dritten Reich wurde das Schloss ab 1941 zunächst von der Reichspost als Posterholungsheim genutzt und nach dem Zweiten Weltkrieg von der Deutschen Bundespost an die Caritas verpachtet, die ein Seniorenheim einrichtete. 1976 verkaufte die Post das Anwesen an den Münchener Unternehmer Oskar Hacker, der das Schloss zwischen 1987 und 1993 restaurieren ließ, um es als Gästehaus mit Weinstube und Restaurant zu eröffnen. Seit 1996 wird das Schloss verpachtet als Hotel mit gehobener Gastronomie.