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Stellungnahme zum Ausbau der Bundesstraße B4

Ahorn braucht den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 4 mit intelligenter Ampellösung!

Einstimmiger Beschluss des Gemeinderats Ahorn über alle Parteigrenzen hinweg.

Gründe, die den Bürgermeister Martin Finzel und das Gremium zu dieser Entscheidung bewogen haben:

 1. Langjähriger Abstimmungs- und Entscheidungsprozess der Kommunen und Ämter auf Basis von Beschlüssen bzw. positiv fordernden Eingaben aller Gremien zum Verkehrswegeplan des Bundes (bereits seit Jahren Grundlage geschaffen).

2. Planungen gewährleisten Ein- und Ausfahren am Ahorner Berg in jede Richtung der Bundesstraße 4 sowie die Einfahrt nach Ahorn aus jeder Richtung

3. Erhöhtes Maß an Sicherheit durch intelligente Ampellösung bei oft kritischen und unübersichtlichen Verkehrssituationen. Lange Wartezeiten führen oft zu bedenklichen Fahrmanövern und es gilt weitere Unfälle zu vermeiden. Der Schutz von Leben und Gesundheit steht im Zentrum!

4. Gleiches gilt für die nun geordnete Fahrrad- und Gehwegsanbindung in Richtung Frankenbrücke und Wassergasse. Beseitigung von Engstellen und mögliche Fortsetzung auf Stadtgebiet.

5. Minimierung Warte- und Stauzeit für LKW-Verkehr am Ahorner Berg und Entlastung der Ortsdurchfahrt von Ahorn, die für LKW-Verkehr nicht optimal ausgelegt ist.

6. Aktive Umsetzung von Schutzmaßnahmen vor Starkregen und Überschwemmungen im Weichengereuth und Schützenteich. Beseitigung von Engstellen in den Durchflüssen, Entspannung durch Höherlegung der Fahrbahn. Dazu sind Kommunen ebenfalls verpflichtet und haben gemeinsam umfängliche Gutachten erstellt und Planungen vorangebracht.

 

Grundsätzlich gilt, dass die nun vorliegende Planungen kein unvermitteltes Ergebnis darstellen, sondern einem bereits seit Jahrzehnten laufenden Abstimmungsprozess entsprechen. In 12 Jahren Tätigkeit als 1. Bürgermeister und fast 20 Jahren Tätigkeit im Rathaus durfte ich diesen partnerschaftlichen Prozess begleiten und bin dem staatlichen Bauamt Bamberg für das vorliegende Ergebnis im Sinne der Bürgerinnen und Bürger dankbar.

 Fazit:
Das Ergebnis wird mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, stabile und geordnete Verkehrsflüsse und die Lösung langjähriger Querschnittsthemen, wie zum Beispiel dem Schutz bei Starkregenereignissen, bringen.

 Es besteht Verständnis für die Sorgen der im Weichengereuth betroffen Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der direkt an der Bundesstraße gelegenen Grundstücke. Diese sind bereits heute stark belastet. 

 Es ist allerdings wichtig, sie objektiv und unabhängig zu informieren, damit der vorliegende Planentwurf als Chance gesehen werden kann, um an der bereits bestehenden Situation etwas zu verändern.

 Mit dem Plan bietet sich nun eine Möglichkeit an, mit dem staatlichen Bauamt individuelle Maßnahmen zu vereinbaren, um die Entwicklung - bei 100prozentiger Kostenübernahme des Bundes - proaktiv zu regeln. 

  

Oder um es mit Lichtenberg zu sagen:

„Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

  

Ahorn, 19. September 2019

 Martin Finzel
1.Bürgermeister