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Zukunftsprojekt in der Ortsmitte von Ahorn


Wie kann eine Kommune vital und zukunftsfähig aufgestellt sein? Wie sehen Wohnformen der Zunkunft aus? Wo können alters- und sozialadäquate Wohnformen auch in Ahorn zentral realisiert werden?

 

Diese und andere Fragen der strategischen Entwicklung standen bereits im Zentrum des integrierten Entwicklungskonzeptes der Gemeinde Ahorn. Bürgermeister Martin Finzel hat diese Impulse aus der Bevölkerung aufgenommen und ist dabei, eine attraktive Lösung mit kompetenten Partnern zu erarbeitet. Das neue Entwicklungsareal befindet sich in zentraler Lage von Ahorn, gleich hinter dem bestehenden Lebensmittelmarkt in zurückgesetzter, ruhiger Lage zur Hauptstraße. Es umfasst eine Fläche von aktuell mehr als 17.000 Quadratmeter. 

Die Gemeinde Ahorn erhofft sich durch die Auswahl der beauftragten Planer von den Erfahrungen in anderen Kommunen zu profitieren und wichtige Impulse zu erhalten. Hinzu kommt, dass Ahorn durch die zentrale Lage, die guten Verkehrsanbindungen und die starken sozialen Netzwerke ein ausgesprochen attraktiver Standort ist, gerade auch für altersgerechte Wohnformen.

Neue Wohnformen und Daseinsvorsorge im Fokus

Das neue Projekt in Ahorns Mitte soll unterschiedlichen Inhalten Raum geben. Altersgerechte Wohnformen und sozial verträglicher Mietraum sollen sich ebenso wiederfinden, wie Eigentumswohnungen als Alternative zum zu groß gewordenen Einfamilienhaus. Parallel zu den Fragen des Wohnens wird geprüft, ob auch ein neuer Standort für die bestehende und ggf. weitere Arztpraxen interessant sein könnte. Fragen des barrierefreien Zugangs und des Parkplatzangebotes sind bei dieser Betrachtung nur einige Aspekte. Würden sich noch weitere Fachärzte für den Standort Ahorn gewinnen lassen, so Bürgermeister Martin Finzel, erhöhten sich auch die Chancen für die Wiederansiedlung einer Apotheke.  

Die langfristige Lebensmittelversorgung ist ein weiteres zentrales Thema, das im Zuge des Projektes angegangen wird. So sind die Planer beauftragt, in enger Abstimmung mit der Gemeinde, den Eigentümern und den Betreibern eine zukunftsfähige Lösung für eine Lebensmittelversorgung zu erarbeiten. Achim Schmidt, der Betreiber des Nah-und-Gut-Marktes in Ahorn begrüßt dieses aktive Vorgehen der Kommune ausdrücklich. So bieten die neuen Planungen aus seiner Sicht die Chance, die Nahversorgung in Ahorn langfristig zu erhalten. Der aktuelle Markt ist räumlich eng begrenzt und kann seinen Kunden nur ein begrenztes Sortiment bieten. Unter diesen Voraussetzungen, so Achim Schmidt, fällt es schwer, weiter attraktiv zu bleiben und den für notwendige Investitionen dringend benötigten Ertrag zu erwirtschaften. Die Sicherung einer Lebensmittelversorgung ist bereits in den vergangenen Monaten durch viele Gespräche angegangen worden. Allerdings liegt die Verantwortung, einen Lebensmittelmarkt für Ahorn zu erhalten, in erster Linie in den Händen der Kunden. Nur wenn tatsächlich Umsatz vor Ort erfolgt, so Bürgermeister Martin Finzel, können sich die Gewerbe-treibenden am Standort halten. Das gilt, so das Gemeindeoberhaupt, für Märkte jeglicher Größe und ist parallel auch auf das Thema Apotheke zu übertragen. 

Anwohner werden aktiv eingebunden

Der nächste Schritt des Zukunftsprojektes wird die Einbindung der an das Kernareal angrenzenden Eigentümer sein. Diese erhalten zeitnah die Möglichkeit, ihr Interesse zu bekunden und sich aktiv in die bevorstehende Überarbeitung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan und die Erstellung eines Bebauungsplanes im Parallelverfahren mit einzubringen. Bürgermeister Martin Finzel ist vom Gemeinderat bevollmächtigt, den räumlichen Betrachtungsrahmen nach den Gesprächen mit den Anliegern noch einmal anzupassen. 

Großer Dank der Gemeinde Ahorn gilt den Eigentümern des betrachteten Areals für die Bereitschaft der gemeinsamen Neukonzeption. Gleiches gilt für Achim Schmidt für die erfahrene Beratung, wichtigen Impulse und jahrzehntelange Versorgung der Ahorner Bevölkerung.