Neugestaltung des Friedhofes in Ahorn

Seit Jahren geht die Gemeinde Ahorn neue Wege auf ihren Friedhöfen und trägt damit dem deutlichen Wandel in der Bestattungskultur Rechnung. So zeigt sich, dass die Nachfrage nach pflegearmen Bestattungsformen um mehr als 50 Prozent gestiegen ist.

 

Geplant ist die Entwicklung zweier direkt hinter der Aussegnungshalle gelegener Grabfelder. Diese sind, nach einer angemessenen Ruhezeit, offen für eine Überplanung. Konkret schlagen Bürgermeister und Verwaltung die Schaffung eines kleinen Parks mit unterschiedlicher Bepflanzung vor. Dieser könnte in Eigenregie durch die gemeindlichen Bauhof errichtet werden. Der vorhandene Hang müsste in Richtung der Aussegnungshalle mit einer kleinen Trockenmauer abgefangen werden und die alten Gräberfelder begradigt werden. In der so entstehenden Fläche werden dann, nach Entwurf der gemeindlichen Gärtner bzw. der Friedhofsverwaltung, verschiedene pflanzliche Elemente und ein kleines barrierearmes Wegesystem angelegt. Die Bepflanzung bildet den Rahmen für verschiedene Urnenbestattungsformen, wie z.B. Urnenstelen, Familienurnengräber und halbanonyme Urnengräber (analog des gemeindlichen Friedhofs in Eicha).

Das Zentrum der kleinen Anlage, die in Verlängerung des Weges vom unteren Friedhofseingang zur Aussegnungshalle liegt, wird eine Fläche um einen noch zu bestimmenden Mittelpunkt, wie z.B. ein zentraler Stein oder Baum liegen. Blumen- und Strauchbeete sowie Sitz-elegenheiten laden Besucher und trauernde Angehörige zum Verweilen ein. Die Gemeindeverwaltung plant die Schaffung dieser kleinen Anlage mit eigenen Mitarbeitern und es bestätigt sich, dass die Aufwertung des Bauhofs mit Bautrupp und gemeindeeigenen Gärtnern eine richtige Entscheidung war. Planungskosten fallen so nicht an.