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Kulturhalle in Witzmannsberg nimmt Formen an

Die Sanierung des ehemaligen Freizeitzentrum in Witzmannsberg läuft auf vollen Touren. Im kommenden Jahr soll es zu einem pulsierenden Ort werden. Nach den ersten Abriss- und Rohbauarbeiten wurden in den vergangenen Monaten vor allem das Dach und die Außenhaut des Freizeitzentrums unter strengen Vorgaben des Statikers erneuert.

 

Die Gebäude sind entkernt und die Grundlage für neue Versorgungsleitungen gelegt worden. Zurzeit ist der Trockenbau fast abgeschlossen und die neue Raumstruktur ist deutlich zu erkennen. Bis zu vier Gewerke arbeiten aktuell zeitgleich an der Umsetzung. Ein sportlicher Zeitplan muss eingehalten werden und die Lage der Bauwirtschaft stellt sich alles andere als günstig für unser Vorhaben dar. Bereits für vorangegangene Teilbereiche lagen die Angebote massiv über den sonst üblichen Kostenschätzungen, oft gab nur ein Bieter ein Angebot ab, manchmal gar kein Handwerker.
Dies verzögert bis heute die Bauzeit ungemein, da die strengen rechtlichen Vergabeverfahren der Europäischen Union einzuhalten sind und bereits bei geringsten Formfehlern eine Rückzahlung von Fördergeldern droht.

Mit den Arbeiten im Gebäude sind die Planungen aber noch lange nicht beendet. Bürgermeister Martin Finzel hat beim Amt für ländliche Entwicklung eine sogenannte einfache Dorferneuerung für den Ortsteil Witzmannsberg beantragt. Somit können nicht nur Gelder der traditionellen Dorferneuerung genutzt werden, die Gemeinde kann auch von den Förderprogrammen „Innen statt Außen“ und „Flächenversiegelung“, die im Juli 2018 neu aufgelegt wurden, profitieren. Die möglichen Förderungen liegen hier zwischen 65 und 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Geplant ist unter anderem:

  • Neugestaltung des Umfelds des Freizeitzentrums, insbesondere der Außenanlagen mit dem Ziel, ein qualitatives Wohnumfeld zu schaffen
  • Rückbau nicht mehr benötigter Gebäudebestandteile (ehemalige Kulturhalle)
  • Umnutzung und Entsiegelung bestehender Flächen und Aufwertung des öffentlichen Raumes durch neue Inhalte, wie z.B. ein generationenverbindendes Gelände und barrierefreie Wegebeziehungen

Zeitgleich wird im Auftrag des Gemeinderates geprüft, welche Flächen in Witzmannsberg neuen Inhalten zugeführt und in die Querfinanzierung des großen Bauvorhabens mit eingebracht werden können. Diese Planungen und Arbeiten werden den Gemeinderat in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen. Hinzu kommt die Planung des Betriebs der Kulturhalle und die Entwicklung des Restaurants,  um die neu geschaffenen Räumlichkeiten wieder zu einem Leuchtturm werden zu lassen, der nicht nur auf Witzmannsberg ausstrahlt. Dazu wird in Kürze eine gemeinsame Arbeitsgruppe aller Fraktionen des Gemeinderates ihre Arbeit aufnehmen und inhaltlich die Arbeit des bereits bestehenden Bauausschusses ergänzen.

Die Fertigstellung des Gesamtareals ist bis Mitte 2019 geplant.