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Zukünftige Nutzung des Kindergartengebäudes in Eicha

Presseinformation - Ahorn, 28.07.2016

Das im Ahorner Gemeindeteil Eicha gelegene Areal wurde bis zum Jahr 2012 von der katholischen Kirchenstiftung St. Johannes in Witzmannsberg als Kindergarten betrieben. Auf Initiative der Stiftungsaufsicht und mit Blick auf die Entwicklung von Kinderzahlen und Finanzen wurde der Kindergarten zum damaligen Zeitpunkt geschlossen. Die Nachfolgenutzung erfolgte durch den Waldorfkindergartenverein, der einen Erbbaurechtsvertrag mit der katholischen Kirchenstiftung abschloss und für einen Zeitraum von 2 Jahren einen Teil des Gebäudes als Kindergarten nutzte. Seit Ende 2013 steht das Gebäude nun leer und der Verein als Erbbauberechtigter und damit Eigentümer des Kindergarten-gebäudes ist bemüht und verpflichtet, eine Folgenutzung bzw. einen alternativen Nutzungszweck zu erarbeiten. Verschiedene Lösungsmöglichkeiten, die auch von der Gemeinde Ahorn und der kath. Kirchenstiftung aktiv mit erarbeitet wurden, scheiterten unter anderem an baurechtlichen und finanziellen Fragestellungen.

Über den Zeitraum des Leerstandes und des Schwebezustands verwilderte das Grundstück und es fanden verstärkte Bemühungen der Gemeinde Ahorn, der kath. Kirchenstiftung und des Waldorfkindergartenvereins statt, eine tragfähige Alternative zu erarbeiten. Insbesondere die noch auf dem Gebäude liegenden öffentlichen Fördergelder von Gemeinde und Regierung, die an die Nutzung als Kindertageseinrichtung gebunden sind, forderten zusätzlich eine zeitnahe Entscheidung. Diese liegt nun vor und stellt sich wie folgt dar:

Kurzfristige Nutzungsperspektive

Ab September 2016 werden die Räumlichkeiten in Eicha von zwei Einrichtungen im Verantwortungsbereich des Diakonischen Werks Coburg genutzt. So wird, wie vom Vorstand mitgeteilt, der Kindergarten der Begegnung und die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) für Vorschulkinder das Areal als Ausweichquartier während der Herstellung der neuen Räumlichkeiten in der Stadt Coburg vorübergehend nutzen. Bereits ab dem 1. August 2016 erfolgen Maler- und Umzugsarbeiten. Die Nutzung ist bis Ende Januar/Ende März 2017 vorgesehen.

Langfristige Nutzungsperspektive

Der Verein Hilfe für das behinderte Kind und die Gemeinde Ahorn arbeiten seit Jahren hervorragend in der Inklusion von Kindern unterschiedlichsten Alters zusammen. So werden Kinder der Johann-Gemmer-Grundschule und der Mauritiusschule Ahorn seit nunmehr fast 10 Jahren gemeinsam unterrichtet. Es ist von allen Beteiligten in Trägerschaft, Sachaufwand und Pädagogik geplant, diese gute Entwicklung noch weiter auszubauen und die Zusammenarbeit in Form einer noch engeren Verzahnung der Regel- und der Förderschulen zu vertiefen. Um die neuen Herausforderungen auch in den passenden Räumlichkeiten umzusetzen, arbeiten der Verein Hilfe für das behinderte Kind und die Gemeinde Ahorn als Träger der Johann-Gemmer-Grundschule seit einigen Monaten an möglichen Szenarien, die auch die Entwicklung des Geländes in Eicha betreffen.

So prüft der Verein Hilfe für das behinderte Kind nach Aussage der Geschäftsführerin Dr. Karolin Netschiporenko, in den Räumen in Eicha zukünftig vorschulische Einrichtungen unterzubringen und diese möglichst durch ein inklusives Angebot für Kinder für die gesamte Region Coburg zu ergänzen.

Die Realisierung dieser für die Gemeinde Ahorn sehr attraktiven Lösung, so Bürgermeister Martin Finzel, ist an die erfolgreiche Umsetzung von Gesprächen mit dem Landkreis Coburg und der Regierung von Oberfranken, sowie mit den weiteren Fördermittelgebern gebunden. Diese werden in den kommenden Wochen bzw. nach der Sommerpause erfolgen. Sollten die notwendigen fördertechnischen und finanziellen Voraussetzungen gegeben sein, ist eine Umsetzung mit Beginn des Jahres 2017 vorstellbar. Auch eine zeitweise Parallelnutzung mit den Einrichtungen des Diakonischen Werks Coburg ist problemlos möglich und unter den Beteiligten bereits vereinbart.

Die dargestellte Lösung bietet, so Bürgermeister Finzel, für alle Beteiligten eine Reihe an Vorteile. So wird das Gelände in Eicha nicht nur erhalten, sondern auch in Form eines attraktiven regionalen Angebots ergänzt und der Inklusionsstandort Ahorn gestärkt. Der Waldorfkindergartenverein erhält die Möglichkeit, sich auf die Entwicklungen in ihrem Stammhaus am Callenberg zu konzentrieren. Der Verein Hilfe für das behinderte Kind löst räumliche Fragestellungen und entwickelt sein pädagogisches Angebot weiter. Die katholische Kirchenstiftung, als Eigentümer des Geländes, weiß ihre Liegenschaft in guten Händen und wird von der Verpflichtung einer möglichen Rückzahlung von Fördergeldern durch die Weiternutzung als soziale Einrichtung bzw. als Kindertagesstätte entlastet.

Alle Beteiligten arbeiten engagiert und abgestimmt daran, die offenen Fragen zu klären und somit die Grundlagen für eine abschließende Entscheidung zu schaffen. Sobald neue Entwicklungen bekannt sind, wird die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis gesetzt werden.


gez. Martin Finzel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Ahorn

gez. Dr. Karolin Netschiporenko, Geschäftsführerin des Vereins Hilfe für das behinderte Kind

gez. Dietrich Pax, Mitglied des Vorstandes des Waldorfkindergartenvereins

gez. Heinrich Fischer, Mitglied der Kirchenstiftung St. Johannes Witzmannsberg