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10 Jahre Bürgerhaus Linde

Planungsteam des Bürgerhauses Linde in der Konstellation von 2004

Heimat für eine weltoffene Dorfgemeinschaft

Gemeinde Ahorn feiert 10-jähriges Bestehen des Bürgerhaus Linde am Dienstag, 19. Mai 2015

 

Das Planungsteam des Bürgerhauses in der Konstellation von 2004 zeigt (von links): Ehrenbürger Michael Stoschek, Architekt Karl-Heinz Glodschei, Gabriele Stoschek, Bürgermeister Martin Finzel, Ehrenbürger und Bürgermeister a. D. Wolfgang Dultz.

An der Stelle des ehemaligen Dorfgasthofes „Linde“ in Ahorn befindet sich seit zehn Jahren das Bürgerhaus Linde. Nachdem die ursprüngliche Anlage nicht mehr genutzt wurde und zunehmend verfiel, ergriffen Ahorns Ehrenbürger Michael Stoschek und seine Ehefrau Gabriele die Initiative für den Neubau. Betreiber ist seit der Entstehung die Gemeinde Ahorn. Inzwischen ist die Einrichtung ein fester Bestandteil im Leben der Dorfgemeinschaft und gilt als Treffpunkt für alle Generationen. Organisationen wie Seniorenbeirat, Marienverein, Förderkreis oder Selbsthilfegruppen haben im Bürgerhaus Linde eine Anlaufstelle gefunden. Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 22.000 Besucher die Institution. Für 2015 werden bis zu 24.000 Gäste erwartet.  


Im Rahmen einer kleinen Feierstunde zeigte sich Ehrenbürger Michael Stoschek beeindruckt davon, wie aus dem ehemaligen Schandfleck ein Ort der generationenübergreifenden Begegnung und Kommunikation geworden ist. Ahorns ehemaliger Bürgermeister und Ehrenbürger Wolfgang Dultz erinnerte daran, dass die Entstehung des neuen Gebäudes kein Selbstläufer war und gerade von der Familie Stoschek ein großes Maß an visionärer Vorarbeit notwendig war, um aus der Bauruine ein Gebäude mit hohem städtebaulichen Anspruch zu entwickeln. In einem kleinen Vorbereitungskreis entstanden erste Ansätze und Überlegungen, die in Zusammenarbeit mit Architekt Karl-Heinz Glodschei realisiert wurden. Dultz betonte auch das bereits seit den 80er Jahren bestehende Engagement der Familie Stoschek in Ahorn, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Kultur. Als Beispiele nannte er die Entstehung und den Betrieb der Jugendhäuser „Schlupfwinkel“ in Ahorn und Schorkendorf oder die große Unterstützung der Arbeit des Gerätemuseums "Alte Schäferei".


Bürgermeister Finzel betonte in seinem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Eigentümerfamilie Stoschek beim Betrieb des Bürgerhauses. Beeindruckend sei auch der Rückhalt aus der Bevölkerung sowie die große Zahl an Ehrenamtlichen, die sowohl durch ihr Mitwirken in Vereinen und Organisationen als auch durch unzählige kleinere Dienste (z. B. Kuchenspenden) das Haus mit Leben füllen. So ist es in den vergangenen Jahren gelungen, ein solides Fundament an Helfern zu schaffen, die das Angebot gestalten und nutzen.

 

Wie ein passender räumlicher Rahmen die Entstehung neuer Initiativen aus der Bürgerschaft nachhaltig unterstützt, erläuterte Finzel in seiner Einführung zu einer Fotoausstellung, die in den nächsten Wochen im Bürgerhaus Linde zu sehen sein wird. Sie zeigt zum Beispiel die Arbeit des Seniorenbeirates Ahorn mit wöchentlichen Sprech- und Beratungszeiten, Cafebetrieb, Vorträgen und Informationsveranstaltungen sowie die erfreuliche Nutzung und Auslastung der Institution durch Bürgerinnen und Bürger, auch aus der gesamten Region Coburg.

 

Seit zwei Jahren hat die Kontaktstelle "Wohnen und Leben" der Gemeinde Ahorn ihr Büro im Bürgerhaus Linde. Neubürger, ältere Menschen, Asylbewerber und alle Hilfesuchenden werden in diesem Rahmen von der Gemeinde begleitet und erleben die Einrichtung als einen Ort einer lebendigen Willkommenskultur. Das Haus ist somit ein Schmelzpunkt für verschiedene Generationen, Kulturen und Inhalte geworden. Eine Erfolgsgeschichte, an der die Bürgerinnen und Bürger von Ahorn weiter aktiv mitwirken wollen.