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Kernwegenetz fertiggestellt

Beim Betrachten der Kernwege v.l.n.r.: Wolfgang Kießling (Amt für Ländliche Entwicklung), 1. Bürgermeister Martin Finzel, 1. Bürgermeister Wolfgang Bauersachs (Weitramsdorf), Florian Stolzenberger (bbv Landsiedlung), Paul Zweier (Amt für Ländliche Entwicklung), 1. Bürgermeister Tobias Ehrlicher (Bad Rodach), Florian Göbet (bbv Landsiedlung) und 1. Bürgermeister Werner Thomas (Itzgrund)

Das Kernwegenetz-Konzept der Initiative Rodachtal ist endlich fertiggestellt. Am Mittwoch, den 18.05.2016 wurde nun im Rathaus in Kaltenbrunn das Konzept durch die „bbv Landsiedlung“ (Tochterunternehmen des Bay. Bauernverbandes) vorgestellt.

Auf dem Foto sind verdeckt: 1. Bürgermeisterin Christine Bardin (Ummerstadt), 1. Bürgermeister Martin Mittag (Seßlach) und 1. Bürgermeister Helmut Dietz (Untermerzbach)

 

Das Kernwegenetz-Konzept der Initiative Rodachtal ist fertiggestellt. Am Mittwoch, den 18.05.2016 wurde in einer letzten gemeinsamen Sitzung in der Gemeinde Itzgrund im Rathaus in Kaltenbrunn das Konzept durch den Auftragnehmer „bbv Landsiedlung“ (Tochterunternehmen des Bay. Bauernverbandes) vorgestellt. Etwa 269 km2 Fläche wurden untersucht und dabei etwa 135 km übergeordnete und ergänzende Kernwege betrachtet - bei einer Gesamtlänge des Wegenetzes von etwa 307 km.
Für die Initiative Rodachtal mit ihren sechs bayerischen Gemeinden (Ahorn, Bad Rodach, Itzgrund, Seßlach, Weitramsdorf und Untermerzbach) unter der Federführung der beiden Projektpaten Werner Thomas und Helmut Dietz sowie dem Regionalmanagement, gab es vor allem fünf gute Gründe sich mit dem Thema Kernwegnetz interkommunal auseinanderzusetzen:

Das vorhandene Wegenetz ist zumeist nicht für die heutigen landwirtschaftlichen Fahrzeuge (bis zu 40 t zulässiges Gesamtgewicht) ausgelegt. Der Gesamtaufbau der Wege weist bereits Schäden auf, weil die Bedeutung der Entwässerungsanlagen, wie Gräben und Bankette, nicht angemessen berücksichtigt wurde. Die Erhaltungsaufwendungen steigen mit zunehmendem Alter aufgrund von Abnutzung und Überbelastung. Zudem entspricht der derzeitige Zustand der Wege nicht den Anforderungen für eine touristische Nutzung (z. B. Radfahren, Wandern oder Reiten).

Der Vorsitzende Martin Finzel verwies darauf, dass das Amt für Ländliche Entwicklung den ländlichen Wegebau nur noch in interkommunalen Kooperationen fördert. Somit ist das nun vorliegende Kernwegenetzkonzept der Initiative Rodachtal ein Türöffner für Fördergelder und ein Konzeptpapier, nach dem Sanierungsmaßnahmen der Zukunft geordnet umgesetzt werden können. Kommunen, die außerhalb eines Allianzgebietes liegen, werden bei zukünftigen Förderungen nicht berücksichtigt.

Als erste interkommunale Allianz in Oberfranken hat die Initiative Rodachtal nun ein solches Konzept fertiggestellt und in Zusammenarbeit mit Vertretern der Landwirtschaft, des Amtes für Ländliche Entwicklung und der bbv-Landsiedlung  erarbeitet.

Als nächster und entscheidender Schritt steht in den kommenden Jahren die Umsetzung des Konzepts – also die Sanierung von Kernwegen – in den Kommunen an. Auch wenn die Betrachtung aktuell den bayerischen Teil der Initiative Rodachtal umfasst, geht der Blick weiter nach Thüringen, denn gerade an den Gemeindegrenzen gilt es perspektivisch wichtige Verbindungsachsen im Sinne des Kernwegenetzes auf beiden Seiten zu sanieren oder auszubauen.

Für die Gemeinde Ahorn ist bei dem Konzept besonders wichtig, Gemeindeverbindungsstraßen, die bisher nicht förderfähig waren, in eine Bezuschussung zu bringen und somit zum Beispiel der Ausbau der Straßen im Hohensteiner Forst zu Teilen förderfähig wäre.