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Staatsministerin Melanie Huml zu Gast im Bürgerhaus

Staatsministerin Melanie Huml zu Gast im Bürgerhaus Linde

Senioren in Oberfranken: Wie lebe ich im Alter?

Staatsministerin Melanie Huml diskutierte angeregt am Montag, 20. April 2015 im Rahmen des 17. Dialogs „Strukturwandel in Oberfranken“ von Oberfranken Offensiv e.V. im Bürgerhaus Linde mit Landtagsvizepräsident Peter Meyer, den Präsidenten der Handwerkskammer Oberfranken und der IHK Coburg, Bürgermeister Martin Finzel und rund 75 hochrangigen Teilnehmern. (Quelle: Oberfranken Offensiv e.V.)

 

Die Gestaltung des demografischen Wandels in Oberfranken ist in den nächsten Jahren eines der wichtigsten Themen. In einer Reihe von Landkreisen und Gemeinden in Oberfranken zeigt sich eine deutliche Zunahme der Senioren. Dies bedingt insbesondere auf kommunaler Ebene die Schaffung von infrastrukturellen, medizinischen und pflegerischen Rahmenbedingungen, wie bereits vorbildlich in der Gemeinde Ahorn geschehen. Aspekte rund um dieses Thema diskutierte Staatsministerin Melanie Huml mit Landtagsvizepräsident Peter Meyer, den Präsidenten der Handwerkskammer Oberfranken und der IHK Coburg, Bürgermeister Martin Finzel und rund 75 hochrangigen Teilnehmern am Montag, 20. April 2015 im Rahmen des 17. Dialogs „Strukturwandel in Oberfranken“ von Oberfranken Offensiv e.V. im Bürgerhaus Linde in Ahorn bei Coburg.

Neben einer Vorstellung von guten Praxisbeispielen aus der Gemeinde Ahorn, präsentierte die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., Melanie Huml ein ganzes Bündel an beschlossenen Maßnahmen, insbesondere aus dem Bereich der Pflege: Zum einen habe man auf Bundesebene einen Großteil der Reformen bereits jetzt verabschiedet, zum anderen seien auf Landesebene eine Vielzahl an Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Pflegesituation in Bayern zu verbessern.

„Wir wollen eine Pflege, die sich am Menschen orientiert und ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben bis zum Schluss ermöglicht“, betonte die Staatsministerin. Dafür brauche es gut qualifizierte Fachkräfte, die die zunehmende Zahl pflegebedürftiger Menschen gut versorgen können. Gleichzeitig sei die Förderung von ambulanten Angeboten und die Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger von großer Bedeutung um pflegebedürftigen Senioren möglichst lange ein Leben in vertrautem Umfeld zu ermöglichen.

Neben Dr. med. Holger Lange, Leiter des modellhaften Geriatriezentrums in Bayreuth, diskutierten Elmar Gehringer und Ute Hopperdietzel von der Rummelsberger Diakonie Bayreuth und Helmar Fexer, Caritasverband der Erzdiözese Bamberg mit dem Publikum und gewährten Einblicke in die Praxis der Pflege. Als ein innovatives Konzept stellte Verena Freund vom Landratsamt Coburg das Pilotprojekt „Zusammen leben“ vor, welches die Integration von Senioren in engagierte Familien ermöglichen soll. Bianca Fischer-Kilian gab einen spannenden Einblick in den Verein „Seniorengemeinschaft Kronach Stadt und Land“, welcher die gegenseitige Unterstützung der Mitglieder durch untereinander zur Verfügung gestellte Dienstleistungen koordiniert und ihnen so bei der Bewältigung des Alltags hilft.

Abschließend fand ein reger Informationsaustausch statt, an dem sich auch die Mitglieder des Seniorenbeirats Ahorn aktiv und mit viel Praxiswissen beteiligten. Staatsministerin Huml betonte noch einmal Ihre Anerkennung für die in Ahorn geleistete Arbeit, insbesondere auch hinsichtlich der Zusammenarbeit von Ehrenbürger Michael Stoschek, der Kommune und dem Gesundheitsministerium in Fragen der hausärztlichen Versorgung.