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Pressegespräch Initiative Rodachtal

Über getroffene Entscheidungen und die bevorstehende Arbeit der Initiative Rodachtal informierte der 1. Vorsitzende, Bürgermeister Martin Finzel, die Vertreter der Medien am 6. März 2014 im Rathaus Ahorn.


 

Weichen für die Zukunft gestellt

Vorstandsklausur der Initiative Rodachtal legt Arbeitsprogramm fest

Im Rahmen einer Klausur am 25. und 26. Februar 2015 hat der Vorstand der Initiative Rodachtal auf dem mittelfränkischen Hesselberg eine Bilanz der bisherigen Aktivitäten gezogen und wichtige Entscheidungen für die zukünftige Arbeit getroffen. So ist die Initiative Rodachtal als länderübergreifende (Thüringen-Bayern) Kooperation bereits seit 2001 aktiv. Im letzten Jahr erfolgte durch die Kommunalwahlen ein Wechsel im Vorstand der Kommunalallianz, unter anderm mit der Wahl von Bürgermeister Martin Finzel (Ahorn) zum neuen 1. Vorsitzenden der Initiative und der regionalen Erweiterung des Kooperationsgebiets durch die Gemeinde Untermerzbach. Eine Findung und Neuausrichtung der Arbeit mit Schwerpunktsetzung war auch durch die nun abgeschlossene Vorbereitungsphase für viele Förderprogramme notwendig und die Umsetzung von Projekten steht nun im Mittelpunkt


Vorstandsklausur der Initiative Rodachtal am 25./26. Februar 2015

V.l.n.r.: Tobias Ehrlicher (Bgm. Bad Rodach), Holger Obst (Bgm. Hildburghausen), Martin Finzel (Bgm. Ahorn und Vorsitzender Initiative Rodachtal), Martin Mittag (Bgm. Seßlach), Christine Bardin (Bgm. Ummerstadt und stellvertr. Vorsitzende Initiative Rodachtal), Werner Thomas (Bgm. Itzgrund und stellvertr. Vorsitzender Initiative Rodachtal), Detlef Pappe (Vorsitzender VG Heldburger Unterland), Werner Hanke (2. Bgm. Weitramsdorf), Helmut Dietz (Bgm. Untermerzbach), Frank Neumann (Regionalmanagement Initiative Rodachtal), Sven Gregor (Bgm. Eisfeld), Elisabeth Niekel (Regionalmanagement Initiative Rodachtal); Nicht auf dem Foto zu sehen: Philipp Ruhstorfer (Regionalmanagement Initiative Rodachtal).


Integriertes Entwicklungskonzept als Richtschnur

Grundlage der Neuausrichtung für die Jahre 2014 bis 2020 ist das Integrierte Entwicklungskonzept. Leitprojekte bilden die wichtigsten thematischen Schwerpunkte:

*  Back- und Brauhauskultur

*  Tourismusoffensive Rodachtal

*  Bauen & Wohnen

*  Multifunktionales (Kern)Wegenetzes

*  Engagiertes Rodachtal

*  Mobiles Rodachtal

Die vier erstgenannten Leitprojekte werden in den kommenden Monaten vorrangig bearbeitet.


Brau- und Backhauskultur

Brauen und Backen im Rahmen der Dorfgemeinschaft verbindet die Region vom südlichen Itzgrund bis nach Hildburghausen. Zunächst wird ein Blick nach innen geworfen um ein Bild von dem lebendigen Leben in den einzelnen Kommunen zu erhalten. Brau- und Backvereine, Landfrauen oder auch Kommunen sind aktiv und die Ausgangslage sehr unterschiedlich. So kann es im weiteren Projektverlauf um die Findung von Fördermittel für die Sanierung bzw. Neuerrichtung von Brau- und Backhäusern ebenso gehen, wie die Vermittlung von Wissen durch Seminare oder die touristische Vernetzung der verschiedenen Angebote und Feste. Der Mensch und die Dorfgemeinschaft vor Ort stehen hier im Mittelpunkt.  

 

Bauen & Wohnen

Das Leitprojekt Bauen & Wohnen umfasst unter anderem Beratungsleistungen für die bauwillige Bürger zur Innenentwicklung, das Netzwerk der Baulotsen sowie kommunale Förderprogramme. Unterstützt werden die Kommunen der Initiative Rodachtal hier unter anderem durch die Abteilung Städtebau der Regierung von Oberfranken, sowie das Amt für ländliche Entwicklung in Bamberg. Bereits in den vergangenen Jahren wurde eine Objekt- und Leerstandsmanagement in jeder Partnergemeinde aufgebaut, eine öffentlich zugängliche Immobilien- und Baustoffbörse installiert sowie einheitliche Baukulturrichtlinien zur Beratung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet.

 

Tourismusoffensive Rodachtal

Im Jahr 2016 wird das Deutsche Burgenmuseum – mitten im Herzen des Initiativgebiets – seine Tore öffnen. Es bildet den touristischen Leuchtturm, auch in die angrenzenden Landkreise hinein. Dazu findet im Rahmen des Reformationsjubiläums im Jahr 2017 in Coburg die bayerische Landesausstellung statt. Im Leitprojekt Tourismusoffensive Rodachtal stehen die sich daraus ergebenden Chancen im Mittelpunkt und sollen die gesamte Region stärken. Dazu gehören die Bausteine „Übernachtungsangebote Gasthöfe“, „Regionale Touristinformation Heldburg“, „Qualitäts- und Serviceoffensive“ mit Beratungsleistungen und Schulungen für touristische Betriebe sowie touristische Produktentwicklung rund um die Veste Heldburg und das Deutsche Burgenmuseum. Ein Schwerpunkt ist dabei die Verbesserung der touristischen Angebotspalette (Übernachtungsangebote, Gastronomie etc.) in thüringer Teilraum der Initative und in touristisch schwächer positionierten Gemeinden des bayrischen Raums.

 

Kernwegenetz

Das Leitprojekt Multifunktionales Kernwegenetz soll das Wegenetz in der Region untersuchen und mittel- bis langfristig ertüchtigen, so dass es den Ansprüchen der Landwirtschaft sowie weiteren Nutzungen, zum Beispiel einer touristischen Nutzung als Radweg, genügt. Für dieses Projekt stehen Fördermittel durch das Amt für ländliche Entwicklung in Höhe von 75% zur Verfügung. Zukünftige Maßnahmen des ländlichen Wegebaus bzw. von landwirtschaftlich genutzten Gemeindeverbindungsstraßen können über dieses Konzept in kommenden Jahren auf Fördermittel der ländlichen Entwicklung zugreifen.

                  

Leitprojektpaten und Leitprojektforen

Zu den Leitprojekten wurden aus den Reihen des Vorstandes Leitprojektpaten benannt, die sich in enger Abstimmung mit dem Regionalmanagement der Initiative Rodachtal in besonderer Weise dem Thema annehmen wollen: so zum Beispiel für das Thema Multifunktionales Wegenetz Werner Thomas (Bürgermeister Itzgrund) und Helmut Dietz (Bürgermeister Untermerzbach) sowie für das Thema Back- und Brauhauskultur Tobias Ehrlicher (Bürgermeister Bad Rodach), Martin Mittag (Bürgermeister Seßlach) und Detlef Pappe (Vorsitzender VG Heldburger Unterland). Bei der Entwicklung und Umsetzung der Leitprojekte sollen wie auch bei der Erarbeitung des Integrierten Entwicklungskonzeptes wieder die Bürger der Region eingebunden werden. Dazu werden entsprechende Leitprojektforen gebildet, die allen Interessierten offen stehen und die Plattform zur Mitarbeit bilden wird. In einem ersten Schritt sollen zum Thema Back- und Brauhäuser Workshops stattfinden.

 

Interne Strukturen und Kooperation

Neben diesen thematischen Inhalten und ersten Schritten zur Umsetzung dieser, beschäftigte sich die Klausur auch mit internen Strukturen und der Kooperation mit neuen Partnern. Der Blick geht hier vor allem nach Eisfeld und Hildburghausen. So haben am zweiten Teil der Klausur die Bürgermeister Sven Gregor (Eisfeld) und Bürgermeister Holger Obst (Hildburghausen) teilgenommen. Die bis jetzt bereits bestehenden punktuellen Anknüpfungspunkte sollen projektbezogen gefestigt werden. Dabei ergeben sich insbesondere in den Themenfeldern Tourismus, Back- und Brauhauskultur sowie Baukultur und Flächenmanagement Interessensübereinstimmungen. An den kommenden Leitprojekten werden Vertreter der beiden Kommunen teilnehmen und eine Zusammenarbeit somit weiter vertieft.

 

Exkursion zum Naturerlebnisgelände „Genuss-Erlebnis Kappelbuck“

Praktische Einblicke in die Projekte der Region Hesselberg, ebenfalls eine Regionalinitiative, erhielten die Teilnehmer bei einer Exkursion zum „Genuss-Erlebnis Kappelbuck“. Auf dem Naturerlebnisgelände am Fuße des Hesselbergs wird gelebte Backhauskultur mit Umweltbildung und Landschaftspflege verbunden. Durch Lilly Engelhard, die Vorsitzende des Vereins Genuss-Erlebnis Kappelbuck e.V. und ihren Mann, Karl Engelhard, wurde in einer abwechslungsreichen Führung die gelungene Projektrealisierung vermittelt. 


Weitere Informationen zur Initiative Rodachtal e.V. sind verfügbar auf www.initiative-rodachtal.de oder telefonisch unter 036871 30317 bei der Geschäftsstelle der Initiative in Ummerstadt. Wer gerne über einen Online-Newsletter zu den Aktivitäten des Vereins, zum Thema Tourismus oder zum Thema Bauen und Wohnen auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann seine E-Mailadresse für den Empfang des entsprechenden Newsletters auf der Webseite eintragen (Menüpunkt: Der Verein > Newsletter).

Die Initiative Rodachtal e.V. – Das wichtigste in Kürze:

bereits seit 1990 grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Thüringen und Bayern

*   im Jahr 2001 Gründung der Initiative Rodachtal e.V. als Regionalkooperation

*   2007 und 2014 Erweiterung des Kooperationsgebiets

*  aktuell 10 Kommunen in Bayern und Thüringen mit ca. 30.000 Einwohnern (Bad Colberg-Heldburg, Ummerstadt, Straufhain, Westhausen (alle Thüringen) und Ahorn, Bad Rodach, Seßlach, Untermerzbach und Weitramsdorf (alle Bayern)

*  Initiative Rodachtal ist Kristallisationspunkt aller Aktivitäten, die der Erhaltung und nachhaltigen Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Wirtschaft ebenso wie der sozialen Entwicklung und der regionalen Identität im Rodachtal dienen.

*  Dabei ist die Initiative Rodachtal immer um die Finanzierung von eigenen, kommunalen und privaten Projekten durch Fördermittel bemüht und gibt Unterstützung bei der Antragsstellung. Dafür werden nationale (z.B. Städtebauförderung, Dorfentwicklung) und EU-Förderprogramme (z.B. ELER/LEADER, EFRE) in Anspruch genommen. So ist sie beispielsweise:

*  anerkannte Förderregion der ländlichen Entwicklung in Bayern (ILE) und Thüringen (reg. Dorferneuern)

*  Mitglieder Leader-Förderregionen der Landkreise Coburg, Hildburhausen und Sonneberg

*  Kooperationsregion des Programms der Städtebauförderung "Kleine Städte und Gemeinden

*  Erfolgreich umgesetzte übergreifende Projekte sind zum Beispiel das Flächen- und Siedlungsmanagement, das radtouristische Projekt FahrRAD+Fitness, mehr als 600 km ausgewiesene Wanderwege rund um den Zweiländerweg, das Internationale Jugendmusikfestival, der Medical-Park- Marathon im Rodachtal, der Klimagipfel oder das Zweiländermuseum mit seinen Außenstellen an der ehem. innerdeutschen Grenze.