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Mit dem Mountainbike nach Irdning

Vor der Abfahrt verabschiedet Bürgermeister Martin Finzel die beiden Pedalritter Martin Heiduk und Arno Heusinger (von links) vor dem Ahorner Rathaus.

Ahorn – Fünfeinhalb Tage lang über Stock und Stein, durch Täler, entlang von Flüssen und Seen – und das alles bei rund 40 Grad im Schatten...

 


Ahorn – Fünfeinhalb Tage lang über Stock und Stein, durch Täler, entlang von Flüssen und Seen – und das alles bei rund 40 Grad im Schatten. Einer besonderen Herausforderung stellte sich Arno Heusinger (63). Mit dem Mountainbike bewältigte er die 632 Kilometer von seinem Heimatort Ahorn in die Partnergemeinde Irdning (Österreich). Dabei benutzte er nur Rad-, Schotter- oder Feldwege nach speziellen Fahrradkarten.


Eingepackt in die Satteltaschen hatte er unter anderem Ersatzteile, wie Mantel, Schlauch, Schaltungsteile, Kettenschloss, Bremsklötze und natürlich diverse Werkzeuge und Radwegkarten. Am Zweirad hing die Trinkflasche und im Rucksack befanden sich weitere Ersatz-Wasser-Flaschen – angereichert mit Kalzium-Tabletten. „Aber am Abend genehmigte ich mir schon dann die eine oder andere Hefeweise – natürlich alkoholfrei, versteht sich!“, erzählt der Pedalritter.


1. Tag: Sonntag, 6 Uhr, Abfahrt in Creidlitz, „gemütliches Einrollen bis Rossach“, dann wurde es ernst. Maintal, Regnitztal, hinter Forchheim über den Frankenjura nach Altdorf (152 km), Übernachtung. Leider musste Martin Heiduk hier wegen eines Hitzschlags abbrechen, bedauert Heusinger. Er wurde von seiner Frau abgeholt. Heusinger fuhr dann am nächsten Tag alleine weiter.


2. Tag, Montag: Schweppermann- und Naabtal-Radweg, Regensburg, Übernachtung bei Donaustauf. „Bei der Hitz wollte ich mir den Weg hoch zur Wallhalla nicht antun!“


3. Tag, Dienstag: Donauradweg, sechs Ungarn begleiteten den Radler bis Passau. Bei Deggendorf ein Höhepunkt: das Thermometer zeigt knapp 42 Grad im Schatten.


4. Tag, Mittwoch: Isarradweg, Begleitung durch einen Hamburger bis Landau an der Isar, Bockert-Radweg, Pfarrkirchen, Simbach am Inn, Braunau, Übernachtung in Altheim beim „Napoleonwirt“.


5. Tag, Donnerstag: Römerradweg, entlang des Attersee-Westufers, von Weißenbach nach Bad Ischl, vorbei an der Skiflugschanze am Kulm („Mich überrascht der erste Regenguss!“), Rettenbachtal, Übernachtung auf der Blaa-Alm.


6. Tag, Freitag: Bad Aussee, Grundelsee, Bad Mitterndorf. Glücklich und zufrieden erreicht Heusinger gegen 13 Uhr das Irdninger Gemeindeamt. Ehefrau und Ehepaar Heiduk stehen als Empfangskomitee bereit. Im Pensionszimmer erwartet ihn eine Glückwunschkarte zu dieser tollen Leistung und eine Flasche Sekt vom Irdninger Bürgermeister. Am Sonntag geht es mit dem Auto wieder zurück nach Franken.


Der gebürtige Rödentaler wohnt seit 1975 in Ahorn. Daher kennt er auch die Partnergemeinde ganz genau. Diese besucht er seitdem regelmäßig – ob mit der Gemeinde, der Feuerwehr oder mit der Familie. Doch dieser Zweirad-Aufgabe stellte er sich erstmals. Übrigens war er 2015 bereits, außer der Radtour, vier Mal in der Steiermark-Gemeinde.


Ein Radnarr ist er schon, der Arno Heusinger. Allein in den letzten Jahren über- oder durchquerte er die Alpen, allerdings in Gruppen. Die erste Mountainbike-Tour führte vom Tegernsee an den Gardasee. Ebenfalls an den Gardasee brachte ihn die zweite Tour, jedoch von Innsbruck aus. Bei der dritten Fahrt ging es von Mittenwald durch das Karwendelgebirge, Patscherkofl, Sterzing, Pfundner-Joch, Brunneck bis kurz vor Venedig. Bei ihrem Auf und Ab habe die Gruppe insgesamt 13.000 Höhenmeter überwunden.


Auch für dieses Jahr hat Heusinger noch einiges vor. Mit seinen ehemaligen Arbeitskollegen der SÜC - er befindet sich derzeit in Altersteilzeit, ist eine Radtour mit Busbegleitung vorgesehen. Dabei geht es über den Haidenaab- und Naabtal-Radweg in zwei Tagen nach Schwandorf und mit dem Bus zurück. Und im August will er zusammen mit einer zwölf bis 14 Personen starken Gruppe von Freitag bis Sonntag zur „Weinkirchweih“ nach Dettelbach bei Volkach am Main fahren. ka