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Ahorn hilft Flüchtlingen: Stellungnahme des Bürgermeisters

Der Runde Tisch Asyl in Ahorn

Zur Zeit leben in Ahorn 23 asylsuchende Menschen. Erwartet wird, dass ihre Zahl bis Ende 2015 auf zirka 40 ansteigen wird. Dazu sucht die Gemeinde Ahorn dringend zusätzliche Unterbringungsplätze in Wohnungen oder Gebäuden. Hier sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen!

 

Werte Bürgerinnen und Bürger,

in vielen Gesprächen wurde ich von Ihnen gefragt, wie die Flüchtlingsfrage sich in Ahorn konkret gestaltet. Ich möchte Ihnen daher nachfolgend einige Informationen an die Hand geben.

Im Landkreis Coburg wird das Prinzip der dezentralen Unterbringung praktiziert. In der Regel werden die Menschen bei Ihrer Ankunft im Landkreis daher direkt auf die Gemeinden verteilt und in Wohnungen untergebracht. Einige wenige große Sammelunterkünfte, wie zum Beispiel in Ebersdorf, gibt es aber weiterhin. Dieses System hat den Vorteil, dass sich die Familien und alleine Reisenden sehr gut in die Dorfgemeinschaften integrieren können und die 23 Flüchtlinge, die wir in unserer Gemeinde beheimaten, gar nicht groß auffallen. Konkret ist Ahorn aktuell Heimat für 8 Erwachsene und 15 Kinder, die zu großen Teilen bereits auch den Kindergarten oder die Schule besuchen.

Engagierte Ansprechpartner sind in der Verwaltung Frau Steffen-Rohrbeck als Hauptamtsleiterin und Gabriele Jahn als Verantwortliche der Kontaktstelle „Wohnen und Leben in Ahorn“. Aber auch ein engagierter Arbeitskreis beschäftigt sich mit Fragen der Integration, der Unterstützung und des Austauschs von Wissen. Unter anderem arbeiten in diesem Arbeitskreis mit:

  • Nicole Dejosez für Gemeinderat, Sozialausschuss und Schule

  • Wolfgang Dultz und Petra Krebs-Werner als ehrenamtliche Paten

  • Silvia Finzel als Mitglied von Gemeinderat, Seniorenbeirat und Sozialausschuss

  • Heinrich Fischer, geschäftsführender Vorsitzender der SPVG EICHA und Klaus Leonhardt als Vorsitzender der SpVG Ahorn

  • Rolf Gorny und Birgit Paulmaier als Pfarrer/in

  • Edith Seemann und Mariola Kemnitzer für Förderkreis und Schlupfwinkel Ahorn

  • Sabine Tirsch, Gabriele Walther und Andrea Zischg für Kindergarten, Schule und Mittagsbetreuung sowie Wolfgang Fischer für die Mittelschule Untersiemau

  • Virginie Potyka von der Beratungsstelle der Caritas

  • Dario Soresina als Vorsitzender der islamischen Gemeinde Coburg

Ziel aller Beteiligten ist es, die Flüchtlinge, unabhängig von ihrer Herkunft und der möglichen Dauer ihres Aufenthalts, als Menschen zu behandeln. Hinter jedem Fall steht ein sehr konkretes Schicksal!

In den kommenden Monaten wird sich die „Flüchtlingsfrage“ noch einmal deutlich verstärken und eine große Herausforderung auch auf unsere Gemeinde zukommen. Daher bin ich sehr froh, dass wir in Ahorn über ein so gutes Netzwerk verfügen und Erfahrungen im Umgang mit den Flüchtlingen, aber auch mit den rein formalen Verwaltungsaufgaben sammeln können.

Ein sehr großer Bedarf besteht in unserer Gemeinde aktuell an mietbarem Wohnraum. Hier sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen, um dem Landratsamt als Mieter ein entsprechendes Angebot machen zu können. Zur Abklärung der Rahmenbedingungen wenden Sie sich bitte an Nicola Steffen-Rohrbeck, Tel. 09561-8141-25.  


Herzlichst,

Martin Finzel, 1. Bürgermeister