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Sanierung des Freizeitzentrums Witzmannsberg

Neue Erfolge durch höhere Fördersätze und Überprüfung der Kostenhöchstgrenzen

In den vergangenen Monaten wurde weiter an der Finanzierung der Sanierung unseres Freizeitzentrums gearbeitet. Schwierigster Teil ist hier die Finanzierung des Hallenbades.

 


Die beiden Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld (SPD) und Jürgen W. Heike (CSU) verschafften sich bei einem Besuch vor Ort ein Bild vom aktuellen baulichen Zustand. So wurden zwar regelmäßig jährlich Sanierungsarbeiten in fünfstelliger Höhe durchgeführt, durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die ständige Beanspruchung des Baukörpers ist aber mit einem sehr schnellen und starken Verschleiß zu rechnen. Ohne diese regelmäßigen Maßnahmen wäre der Betrieb auf diese lange Zeit gar nicht möglich gewesen. Eine umfängliche Sanierung ist nunmehr aber unumgänglich.

 

Bei einer Förderung sind der Bereich der Kulturhalle – die aktuell im Zuge der Städtebauförderung qualifiziert wird – und des Hallenbads als Lehrschwimmbecken zu unterscheiden. Teuer ist vor allem die gesamte Technik, die Behebung der Beckensenkung und der gesamte Sanitärbereich. Gefördert wird dieser Betrag nur bis zu einer Höchstgrenze, dem so genannten Kostenrichtwert. Aktuell, und das ist vor allem den vielen Gesprächen der Gemeinde Ahorn mit dem Finanzministerium zu verdanken, wird diese seit Jahren unveränderte Deckelung überprüft. Dazu führt das Finanzministerium seit Monaten Erhebungen in allen sieben Regierungsbezirken in Bayern und drei betroffenen Ministerien durch, um die tatsächlichen Kosten der Baumaßnahmen der vergangenen Jahre zu ermitteln. Zum Herbst ist mit einer abschließenden Überprüfung zu rechnen. Beide Landtagsabgeordneten sehen eine Anpassung dieser Höchstgrenze für dringend gegeben an, da die Anforderungen an Technik, Wärmerückgewinnung, Dämmstandards etc. immer weiter gewachsen sind, ohne die Fördergrenzen entsprechend anzupassen. Schwierig ist, dass wir hier in Ahorn erst auf den Abschluss dieser Regelung warten müssen.

 

Im Bereich des Fördersatzes sind Erfolge zu verzeichnen. So konnten wir den bei gut 30 Prozent angesetzten Fördersatz in vielen Einzelgesprächen bei der Regierung von Oberfranken und mit Unterstützung unseres Ehrenbürgers Michael Stoschek sowie unseren Abgeordneten Susann Biedefeld und Jürgen W. Heike auf 50 Prozent anheben. Ein weiterer Erfolg, der viele kleine Einzelschritte und Gespräche erforderte, die für einen Außenstehenden nur schwer nachzuvollziehen sind. Dennoch lohnt dieses langwierige Vorgehen, denn eine mögliche Erhöhung der Kostenhöchstgrenze, z.B. um 800.000 Euro, würde für die Gemeinde eine um 400.000 Euro höhere Förderung bedeuten. Geld, das die Gemeinde Ahorn für eine Gesamtfinanzierung dringend benötigt.

 

Ziel aller Beteiligten ist nach wie vor, trotz vieler anderer Stimmen in der Bevölkerung, die Sanierung der Anlage. Allerdings nur bei einer Finanzierung, die von der Gemeinde Ahorn zu schultern ist und nicht zu einem finanziellen Fiasko der Kommunalfinanzen führt. Alle Beteiligten, insbesondere auch die beiden Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld und Jürgen W. Heike arbeiten fleißig und mit viel persönlichem Einsatz an einer Lösung und es gilt ihnen im Namen der Gemeinde Ahorn dafür „sehr herzlichen Dank“ zu sagen.

 

Zusammenfassend sind die erhöhten Fördersätze von 50 Prozent und die aktuell laufende Überprüfung mit einer potentiellen Erhöhung der bisher gedeckelten Förderung – vielversprechende Signale für eine mögliche Sanierung des Freizeitzentrums.

 

Ahorn, im August 2014

Martin Finzel

1. Bürgermeister