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Resolution Personalstruktur bei den Ämtern für Ländliche Entwicklung

Nach der Unterzeichnung der Resolution auf dem Kreuzberg (v.l.n.r.): 1. Bürgermeister a.D. Hendrik Dressel (Botschafter Initiative Rodachtal), 1. Bürgermeister Wolfgang Borst (Vorsitzender Allianz Hofheimer Land), 1. Bürgermeister Martin Finzel (Vorsitzender Initiative Rodachtal), 1. Bürgermeister Jürgen Heusinger (Vorsitzender Allianz Fränkischer Grabfeldgau), 1. Bürgermeister Udo Baumann (Vorsitzender Kreuzbergallianz), 1. Bürgermeister Arthur Arnold (Vorsitzender Allianz Oberes Werntal)

 

Gemeinsame Resolution zur Stärkung der Personalstruktur bei den Ämtern für Ländliche Entwicklung Bayerns

 

Die Vorsitzenden der kommunalen Allianzen in Nordbayern und Thüringen haben sich in einer gemeinsamen Resolution an den bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer gewandt. Sie verweisen auf die in naher Zukunft bevorstehenden teils dramatischen Bevölkerungsverluste der ländlichen Räume in Bayern. Diese Entwicklung ist insbesondere in den von den Unterzeichnern repräsentierten Regionen nicht aufzuhalten und vielerorts bereits heute deutlich zu spüren. Vor dem Hintergrund der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in allen Teilregionen Bayerns arbeiten die in Allianzen organisierten Kommunen gemeinsam, aber insbesondere mit den Partnern in den Ämtern für Ländliche Entwicklung Bayerns an der Entwicklung von Anpassungsstrategien, um Lebensqualität und Attraktivität der ländlichen Räume aufrechtzuerhalten.

 

Die Bayerische Staatsregierung hat die Problematiken der ländlichen Räume in Bayern erkannt und bietet aus Sicht der Allianzvorsitzenden mit den Ämtern für Ländliche Entwicklung die geeigneten Werkzeuge, um dem demographischen Wandel zu begegnen. Die Dorferneuerung, die Flurbereinigung, die Integrierten Ländlichen Entwicklungen, aber auch die Vielzahl von Einzelprojekten haben sich als Erfolgsmodelle für die ländliche Entwicklung bewährt. Die vorhandenen finanziellen Mittel und das vorhandene Fachwissen können aber auf Dauer nur bei einer ausreichenden Personalausstattung zielführend eingesetzt werden. Die ländlichen Räume Bayerns sind dringend auf die Leistungen der der Ämter für Ländliche Entwicklung angewiesen, da die Kommunen diese aus finanzieller und personeller Hinsicht nicht selbst erbringen können. Eine zeitnahe und qualifizierte Begleitung der Kommunen bei den genannten Maßnahmen ist auch zwingend notwendig, um das so wichtige Bürgerengagement bei den Entwicklungsprozessen nicht zu verlieren.

 

Die Unterzeichner fordern daher die Bayerische Staatsregierung auf, die Ämter für Ländliche Entwicklung als erfahrene Partner der Kommunen personell so auszustatten, dass eine zeitnahe Bearbeitung der Maßnahmen gesichert ist.

 

Die 40 Kommunen, die durch die Unterzeichner repräsentiert werden, haben ausnahmslos positive Erfahrungen mit den Ämtern gemacht, sehen aber die Qualität der ländlichen Entwicklung durch die angespannte Personalsituation in Gefahr. Durch die aktuelle Beschäftigungsstruktur in den Ämtern können die Aufgaben der viertieften Beratung, der Bürgeraktivierung und der Moderation von Entwicklungsprozesse durch Mitarbeiter des ALE immer weniger wahrgenommen werden. Es wird erwartet, dass diese Entwicklung in Zukunft durch die Altersstruktur der Beschäftigten und durch wichtige, aber personalintensive Zukunftsthemen wie dem Waldumbau, der Energiewende oder der Neuordnung von Flächen weiter verstärkt wird. Die Unterzeichner erwarten daher ein starkes Zeichen der Staatsregierung für die ländlichen Räume Bayerns durch eine entsprechende Personalpolitik. Daneben stehen die Vorsitzenden der kommunalen Allianzen, als Experten vor Ort, gerne zu einem persönlichen Gedankenaustausch mit Ministerpräsident Seehofer bzw. der Staatsregierung zur Verfügung.